© Hannah Fasching.

Solo - Dauer : 55 Min.

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Kontakt Produktion und Touring Management:

contact@odeetencore.org

  • 20. & 21. März 2026 - Projekttheater Dresden

    Premiere - 5., 6., 7. Februar 2026 - Nestroy Theater Hamakom, Wien

  • TANZ.AT - 10. Februar 2026 - Barbara Freitag - Loulou Omer :„HIStorieS – Angelus Novus

    Online Merker - Die internationale Kulturplattform - 7. Februar 2026 - Rando Hannemann - Loulou Omer :„HIStorieS – Angelus Novus

  • Konzept, Texte, Choreografie, Performance: Loulou Omer I Musik: Loulou Omer, Henry Purcell I Dramaturgie / Landschaftsfotos: Tal Omer I Licht, Video, Technik: Bartek Kubiak I Off-Stimme: Goran Rebić, Loulou Omer I Ton: Gustavo Petek, Yasir Ipek I Kostüme & Make-up: Sophie Baumgartner I Szenografie: Loulou Omer mit Sophie Baumgartner und Bartek Kubiak I Vocal Coach: Nataša Mirkowic I Produktionsassistenz: Ruggero Mannucci I Produktion Management: Thomas Licek

  • HiStorieS – Angelus Novus wird gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7).

    Mit freundlicher Unterstützung von Liquid Loft, Bears in the Park, Tanz Company Gervasi, Bildrecht.

    In Kooperation mit dem Theater Nestroyhof Hamakom.

HiStorieS - Angelus Novus

HiStorieS – Angelus Novus ist die erweiterte multidisziplinäre Fassung von Fast ein Wunder – Reenacting Gertrud Kraus.

Diese erste Arbeit war eine Hommage an Gertrud Kraus, eine bedeutende Figur des Expressionismus und der Wiener Avantgarde der Zwischenkriegszeit. Obwohl diese Choreografin eng mit der Familiengeschichte von Loulou Omer verbunden ist, blieb ihr Einfluss auf deren eigenen künstlerischen Weg lange unbewusst und im Verborgenen wirksam. So widmete sich das Stück sowohl dem Werk und Lebensweg Gertrud Kraus’ als auch einer Reflexion über Erinnerung, Vergessen, Zufall und Schicksal.

Mit HiStorieS – Angelus Novus erweitert sich diese Recherche. Ausgehend von Paul Klees Werk Angelus Novus und von Walter Benjamins Deutung in seinen Thesen „Über den Begriff der Geschichte“ richtet das Stück den Blick auf eine umfassendere Fragestellung: auf das kulturelle Erbe, auf unser Verhältnis zur Geschichte und auf die Weise, in der ihre Trümmer, Brüche und Gewalterfahrungen bis in die Gegenwart nachhallen.

Die „einzige Katastrophe“, die der „Engel der Geschichte“ sich auftürmen sieht, war für Benjamin untrennbar mit dem Aufstieg des Faschismus in Europa verbunden. Ein Jahrhundert später scheint sich diese Katastrophe in anderen Formen und in vielen Teilen der Welt erneut zu zeigen, in besonders zugespitzter Weise im Nahen Osten. Ohne diese Zusammenhänge auf eine eindeutige Lesart zu reduzieren, macht das Stück mögliche Resonanzen zwischen den Katastrophen der Vergangenheit und den Rissen der Gegenwart erfahrbar.

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